Wandertipps

Was in den Bergen nicht fehlen darf...

​Kopfbedeckung

Hut oder Kappe schützen vor Wind, Wetter und der intensiven Höhensonne. Ohne ein gut „behütetes“ Haupt riskieren Sie schnell einen Sonnenstich.

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Sonnencreme

Die Sonnenstrahlen in den Bergen fühlen sich zwar nicht so heiß an, doch haben sie eine mindestens gleich starke Wirkung wie am Strand. Also: Gesicht, Ohren, Nacken und alle freien Körperstellen durch Creme mit hohem Lichtschutzfaktor schützen. Und die Lippen nicht vergessen!

​Sonnenbrille

Nicht nur das Urlaubsgefühl wird durch eine Sonnenbrille verstärkt, mit einem entsprechenden UV-Schutz versehen schont sie die Augen auch vor Entzündungen, die durch Sonne und Wind leicht entstehen können. Besonders Kinderaugen müssen geschützt werden, da bei ihnen der Eigenschutz noch nicht voll entwickelt ist.

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​Funktionskleidung

Helle und atmungsaktive Kleidung schützt vor Sonnenstrahlen und Hitze. Praktisch sind Hosen mit abzippbaren Beinen – je nach erklommener Höhe von kurz auf lang und wieder retour. Natürlich gehört auch eine Funktionsjacke mit Windschutz ebenso in den Rucksack wie ein T-Shirt oder Hemd zum Wechseln.

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Zwiebellook

Nicht zum Heulen, sondern ziemlich schlau. Beim Wandern wechselt man zwischen schattigen Waldwegen, sonnigen Lichtungen und windigen Felsvorsprüngen. Geschützt ist der, der sich schnell was überziehen kann oder eine Jacke mit hohem Kragen oder einer Kapuze hat. Mit dem Zwiebel- oder auch Lagenlook sind sie für jede Wetterlage gut gerüstet.

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​Schuhwerk

Zuerst zum „Darunter“: Spezielle Wandersocken mit Verstärkungen erleichtern jeden Marsch! Wählen Sie immer den richtigen Schuh für ihren Ausflug. Je mehr Sie in felsiges Gelände gehen, desto stärker und höher muss der Schuh sein. Die perfekte Passform und griffiges Profil sind Grundvoraussetzung! Unbedingt den Schuh vor der ersten Tour eine Zeitlang tragen, sonst drohen Blasen. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten!

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​Stöcke

Wanderstöcke sind immer paarweise zu verwenden, denn nur so entlasten sie Knie und Wirbelsäule perfekt und bieten die gewünschte Unterstützung bei Steigung und Gefälle.

​Rucksack

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Gut getragen ist halb gewandert. Achten Sie – besonders Frauen – auf eine richtige Passform und verstellbare Gurte sowie eine entsprechende Rückenbelüftung, sonst wird Ihnen ihr Gepäckstück schnell zur gefährlichen Last. Packen Sie auch nur ein, was sie wirklich brauchen. Der Fachhandel ist auch hier erster Ansprechpartner.

​„Allzwecktuch“

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Falten, knoten, wickeln, drehen – das altbekannte universale Hals- und Kopftuch ist von großem Nutzen. Immer griffbereit kann es als Kopfbedeckung, Sitzunterlage, Beutel oder vieles mehr verwendet werden. Sieht auch noch super aus!

​Höhen- und Temperaturunterschiede

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Der menschliche Organismus braucht Zeit,um sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Deshalb steigern Sie von Tag zu Tag ihre Leistungen. Starten Sie generell ihre Wanderungen und Bergtouren lieber langsam, damit der Kreislauf mithalten kann.

Balance

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Kurz mal ausgerutscht oder gestolpert ist man schnell. Achten Sie immer auf guten Stand und konzentrieren Sie sich aufs Gehen und auf den Weg. Wird’s man brenzlig, gehen Sie in die Hocke, um durch den verlagerten Schwerpunkt des Körpers wieder in Balance zu kommen.

​Cool bleiben!

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Ein kleiner Trick, wenn es einfach zu heiß wird. Zunge leicht nach hinten rollen und Mund etwas öffnen, die eingeatmete Luft wird durch die „Rolle“ gezogen und automatisch gekühlt, was sich auf den gesamten Körper auswirkt.

​Knieschoner

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Beim Bergabgehen vergisst man gerne auf die richtige Technik. Schonen Sie Ihre Gelenke und treten Sie nicht mit gestrecktem Bein auf. Lieber die Knie leicht abwinkeln und Schritte sanft setzen.

​Essen & Trinken

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Ein Wanderurlaub ist keine Fastenwoche! Sie sollten regelmäßig über den ganzen Tag verteilt leichte Kost essen und ausreichend trinken. Am besten drei bis sechs Liter lauwarmes Trinkwasser oder Tee. Alle 20 Minuten einen guten Schluck und Sie belasten Ihren Körper nicht zusätzlich. Achtung mit Alkohol: In Kombination mit Hitze und Anstrengung gefährdet er ihre Konzentrationsfähigkeit und steigert die Gefahr zu stolpern.

​Safety First!

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Gönnen Sie sich lieber mehrere kleine Stopps und verweilen Sie nicht zu lange am Tagesziel. Bedenken Sie immer die Länge des Rückweges, für den Sie auch noch Kraft benötigen. Sollten Sie bei der Ankunft schon abgekämpft sein, erlauben Sie sich eine mögliche Alternative für den Weg ins Tal, zum Beispiel die Bergbahnen.

​Ruhepausen

Ein ungeübter Körper ist schnell überfordert. Wechseln Sie zwischen den Schwierigkeitsgraden der Wanderwege oder genießen Sie einen Tag auf dem Fahrrad. Nutzen sie einen verregneten Tag auch mal zum Faulenzen und gönnen sie ihrem Körper die wichtige Auszeit.