Neugierde auf den nächsten Schluck

Interview mit Georg Prieler vom Weingut Prieler im Burgenland

Auf dem Weg zum Weingut von Familie Prieler im Burgenland stellt man schnell fest, dass diese Region eine ganz besondere Magie versprüht. Hier ticken die Uhren anders. Das Aroma, das in der Luft liegt, ist ein wahres Erlebnis und sogar das Licht zeichnet sich durch seine einzigartige Qualität und Farbe aus. Eine außergewöhnliche Landschaft, die außergewöhnliche Weine hervorbringt. „Wir wollen den Charakter der Region ins Glas bringen“, sagt Georg Prieler. Der Weinbauer verrät La Loupe, welche Auswirkungen die Natur rund um den Neusiedler See auf die edlen Tropfen hat und warum sich der Winzer dem Arlberg so verbunden fühlt. 

L.L. / Stellen Sie sich vor, Sie müssten Ihren Charakter an einer Flasche Wein Ihres Weinguts festmachen. Welcher Tropfen würde Georg Prieler am besten beschreiben?

G.P. / Charakter ist immer etwas Grundsätzliches und verändert sich eigentlich nicht – manchmal zeigen sich jedoch unterschiedliche Züge. An einem Tag ist man ruhig und gelassen und am anderen aufbrausend und hektisch. Bei meinen Weinen kann ich das auch nicht unterscheiden, es kommt einfach auf die Minute und die Stunde an. Manchmal bin ich frisch und lebendig wie mein Pinot Blanc Seeberg. Und manchmal etwas schwerer und kräftiger wie mein Ungerbergen Cabernet Sauvignon. Wichtige Grundsätze sind aber Ehrlichkeit, Geradlinigkeit und Verständlichkeit – mit diesen Eigenschaften bin ich auch aufgewachsen. 

La Loupe Prieler Lech 3

L.L. / Ihre Familie ist seit über 150 Jahren eine alteingesessene Bauernfamilie. Zuerst war der Hof eine gemischte Landwirtschaft, 1972 stellten Ihre Eltern auf einen reinen Weinbaubetrieb um. War es für Sie von Anfang an klar, in den Familienbetrieb einzusteigen? Liegt Ihnen der Wein im Blut?

G.P. / Die Idee der gemischten Landwirtschaft hat mir immer sehr gut gefallen. Wir haben früher immer Tiere gehabt, heutzutage ist man jedoch leider nicht mehr fähig, die Menge an Tieren zu halten. Mein Vater hat sich dann voll auf den Weinbau konzentriert und mit dieser Entscheidung hatte er auch recht. Von meinen Vorfahren wurde mir immer vermittelt, dass Tradition genauso wichtig ist wie Innovation. Vorausblick und Rückblick gehen Hand in Hand.

Ich hatte wirklich Glück, in einem so bekannten Betrieb aufzuwachsen. Wir haben Spaß an der Arbeit, wirtschaften sehr gut und haben großartige Lagen und Weingärten. Ich wurde nie gedrängt, in den Familienbetrieb einzusteigen. Für meinen Vater war es immer wichtig, dass man mit voller Motivation arbeitet. Ganz oder gar nicht, das war seine Devise. Dank der VinoHAK in Neusiedl hatte ich das Glück, mehr von der Welt zu sehen als den heimischen Weinbaubetrieb. Als Kind und Jugendlicher nimmt man im Betrieb nicht nur die schönen Seiten wahr, denn man ist sehr an den Ort gebunden und sehnt sich nach der Ferne. Die Vorteile, die vor allem in der Ruhe liegen, erkennt man erst ab einer gewissen Reife. Deswegen ist die ältere Generation eher im Weingarten tätig, die Jungen toben sich im Keller aus. Der Weingarten lebt von der Ruhe und der Wertschätzung für die Natur, im Keller probiert und experimentiert man. Der Beruf ist also sehr vielschichtig und beinhaltet vom Rebschnitt bis zum Verkauf alles. Daher wird es nie langweilig. Als Jugendlicher nimmt man das vielleicht erstmal noch nicht wahr, das kommt jedoch mit der Zeit.

Ich habe gelernt, als Winzer vieles zu akzeptieren. Es gibt gute und schlechte Aspekte, man muss nur lernen, die schlechten in etwas Positives zu verwandeln. Wenn es hagelt, dann hagelt es eben. Eine Ernte wird immer stattfinden. 

Georg Prieler
Georg Prieler

L.L. / Was ist besser, viel oder wenig Regen?

G.P. / Der richtige Regen zum richtigen Zeitpunkt. Wenn man das aber alles planen könnte, wäre es langweilig.

L.L. / Nicht nur Ihre Eltern, sondern auch Ihr Großvater Georg Prieler legte einen Fokus auf den Weinbau. Heute genießt Ihre Kellerei ausgezeichnete Qualität und erhält zahlreiche Auszeichnungen, beispielsweise von „A la Carte“ und dem „Falstaff Wine Guide“. Welche Techniken und Traditionen übernahmen Sie von Ihren Vorfahren?

G.P. / Mein Vater hat das Weingut seit der Übernahme 1972 stark weiterentwickelt. Ich habe den Luxusbetrieb bereits so übernommen und verfeinere nur noch Kleinigkeiten. Auch mein Großvater hat für seine Zeit wirklich großartige Arbeit geleistet. Da der Liter Wein damals sehr viel wert war, haben die Menschen begonnen, den Anbau in die Ebene zu versetzen und das teure Land auf den Bergen zu verkaufen. Das hatte außerdem den Vorteil, dass man in tieferen Lagen auch Traktoren einsetzen konnte. Mein Großvater stellte sich aber gegen diese Entwicklung, weil er der Ansicht war, dass der Anbau in den Ebenen mit größeren Risiken verbunden wäre. Er hatte Recht, die Trauben erfroren und auch die Qualität blieb auf der Strecke. Deshalb hat mein Großvater begonnen, exklusive Lagen in größeren Dimensionen zu werben. Er und mein Vater haben mir beigebracht, dass Tradition und Innovation in ihrer Wertigkeit immer gleichzusetzen ist. Mir ist die Tradition sehr wichtig, ich orientiere mich aber nur an den positiven Aspekten, denn nicht alles macht heutzutage noch Sinn.

Mein Vater legte nicht, wie die meisten Betriebe damals, in erster Linie Wert auf Wachstum, sondern auf Qualität. Obwohl der Trend damals zu süßen Weinen ging, produzierte er trockene Weine. Ganz nach der Devise: Wenn der Wein gut ist, kann er auch trocken sein. Mein Vater hat eine große Liebe zu starkem Bordeaux und dank des Rotweinbooms im Burgenland wurde unser Betrieb schnell renommiert. So habe ich einen grandiosen Betrieb übernommen, den ich mithilfe meiner Schwestern und dank meiner Ausbildung erfolgreich weiterführe. Da meine Schwester Silvia den Betrieb zeitweise übernahm, hatte ich als Jugendlicher außerdem noch Zeit zu reisen und in den Betrieb hineinzuwachsen. Der Genuss, die Wertschätzung von Produkten und die Leidenschaft haben wir alle in die Wiege gelegt bekommen. 

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L.L. / Und diese Prinzipien geben Sie sicher auch Ihren Söhnen weiter, oder?

G.P. / Ganz genau! Ich habe drei Söhne. Maximilian ist acht Jahre, Johannes zweieinhalb und der Jüngste erst knapp ein Jahr alt. Drei Buben, da geht es rund!

L.L. / Sie haben Weinbau in der VinoHAK von Neusiedl gelernt und sich Ihr Wissen bei zahlreichen Praktika in den wichtigsten Weinregionen der Welt geholt. Wo waren Sie im Ausland unterwegs?

G.P. / Als ich 16 Jahre alt war, ging ich nach London und arbeitete dort einen Monat lang für ein Auktionshaus, das die Qualität und den Wert von Weinen beurteilte. Dort wurde mir zum ersten Mal die starke Nachfrage nach einzigartigen Tropfen bewusst. Mit 17 bin ich nach Berkeley/Kalifornien gegangen, um den Aspekt des Verkaufs kennenzulernen. In dieser Zeit habe ich viel über andere Einstellungen und unterschiedliche Mentalitäten gelernt. Der Vorteil von Auslandsaufenthalten ist, dass man das Zuhause auch wieder stärker schätzen lernt – auch von den Weinen her. Danach reiste ich nach Neuseeland, um das Gedankengut der alten Welt mit den Erfahrungen der neuen Welt kennenzulernen. So konnte ich mir alte Traditionen wieder in Erinnerung rufen, die dort mit neuen Verfahrensweisen kombiniert wurden. Außerdem arbeitete ich in Argentinien auf einem großen Weingut mit 1200 Hektar. Spannend daran war vor allem, wie die Besitzer die Trauben bei diesen Dimensionen kontrollieren. Eigentlich wie hier, nur mit sehr viel mehr Mitarbeitern im Weingarten.

Der Keller hat mich nie so sehr interessiert wie das Ausgangsprodukt, die Traube. Für mich stellte sich immer die Frage, wie ich aus dem Weingarten mehr Frucht oder mehr Kraft herausbekomme. Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass es gar nicht möglich ist, aus einem fruchtigen Weingarten einen kräftigen zu machen. Ich kann lediglich die Nuancen verfeinern. Und das passiert im Keller mit verschiedenen Verfahrensweisen. Da spielt Zufall und Beobachtung eine große Rolle.

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L.L. / Was wächst neben den Reben noch im Burgenländischen Weingarten?

G.P. / Wiesen, Kräuter und eigentlich blüht auch immer etwas. Das ist sehr positiv für die Flora und Fauna. Hier kann man bei der Arbeit noch die Vögel zwitschern hören. Es ist immer gut, eine Begrünung im Weingarten zu verwenden, so gibt man ihm einen Stoß, der sagt „Tu was!“ Der Garten wird wieder aktiv und vital. Wir haben keine Monokultur im Burgenland und das hat auch einen großen Einfluss auf die Weine.

L.L. / Das Weingut Prieler liegt im kleinen burgenländischen Ort Schütze am Rande des Naturparks Neusiedler See. Welche Auswirkungen hat die Umgebung, das Klima und die Natur auf Ihren Wein?

G.P. / Die burgenländischen Weine sind bekannt für ihre Kraft. Wir befinden uns hier in einem geologischen Grenzgebiet. Hier findet man die Ausläufer der Alpen, die sich durch eine kleine Hügelkette bemerkbar machen. Auch die Bodenzusammensetzung ist einzigartig: Durch die Verschiebung der Erdplatten ist die Region im Urmeer versunken. Darüber hat sich ein Korallenriff gebildet. Viele Lagen bestehen also zum großen Teil aus Kalk, manche auch vermehrt aus Schiefer. Jede Lage führt zu einem anderen Geschmack im Wein.

Durch die geringe Tiefe des Neusiedler Sees von 1,50 Metern verdunstet das Wasser leicht. Das wirkt sich natürlich auch auf den Wein aus. Der burgenländische Wein hat einerseits diese opulente Aromatik und andererseits eine wunderbare Straffheit. Frisch auf der einen Seite, ein unverwechselbares Aroma auf der anderen. Die Hügelkette trägt dazu bei, dass der Tropfen charmanter zu trinken ist, eine tolle Cremigkeit besitzt und eine angenehme Säure hat. So wird der Wein zum Unikat. 

L.L. / Obwohl Sie an einem wunderbaren Fleck Erde leben, verbringen Sie viel Zeit in Lech und Zürs. Warum üben die Orte am Arlberg so eine Anziehungskraft auf Sie aus?

G.P. / Mein Vater hat schon sehr früh dorthin geliefert und ich durfte ihn oft begleiten. Als Genussmensch ist man am Arlberg mehr als gut aufgehoben. Dort stimmt einfach die Wertschätzung, die Speisen, der Wein. So entstand der erste österreichische Sommelier-Club am Arlberg. Zu Zeiten meines Vaters, Ende der 1970er-Jahre, gab es nur fünf österreichische Winzer, die in diese Region lieferten. Damals waren Weine aus Bordeaux und Südtirol gefragter. Heute finden sich hingegen sehr viele österreichische Weine auf den Karten, darauf bin ich wirklich stolz. Und auch die Gastronomiebetriebe haben dafür ein gutes Gespür bekommen. Es ist toll, wenn wir dort unseren Skiurlaub verbringen und gleichzeitig unsere Weine auf der Karte sehen. Die Gastfreundschaft in Lech und Zürs ist einzigartig – es sind alles Familienbetriebe, so wie wir auch. 

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L.L. / Wo haben Sie als Burgenländer eigentlich Skifahren gelernt?

G.P. / Immer wenn wir zum Arlberg geliefert haben, waren die Ski dabei. Oft war ich dort in der Skischule. Mich begeistert Wintersport – nur „leider“ wird man auch kulinarisch auf höchstem Niveau verwöhnt. Es ist also nicht immer leicht, beides zu verbinden.

L.L. / Lech und Zürs sind für seine zahlreichen Gourmetrestaurants bekannt und viele Genießer lassen sich hier den Gaumen verwöhnen. Hebt ein guter Wein zum Essen den Genuss auf eine höhere Stufe?

G.P. / Es ist bestimmt auch so, dass ein gutes Essen den Wein ebenfalls besser macht. Ein wichtiger Aspekt ist sicherlich, dass sich ein Mensch wohlfühlt. Das Schöne ist, dass man Wein in 99 Prozent der Fälle in einem glücklichen Moment trinkt. Manchmal ist es auch so, dass man sich einen guten Wein aussucht und dann erst entscheidet, welches Gericht am besten dazu passt. Ich glaube, Wein und Essen sind immer wichtige Komponenten, die ohne einander nicht so gut funktionieren würden. Der Winzer und der Gastronom möchten, dass der Kunde einen glücklichen Moment hat und gerne Geld im Restaurant lässt. Ein guter Wein führt oft auch zu anregenden Gesprächen.

L.L. / Sie sind ein Genussmensch und besuchen gerne Restaurants. Wie wählen Sie Wein aus? Lassen Sie sich beraten oder wissen Sie sofort, auf welchen Tropfen die Wahl fällt? Wie sollte man sich als Laie verhalten?

G.P. / Für uns Winzer ist es schon eine Bedingung, dass das Restaurant eine gute Weinkarte besitzt. Speis und Trank müssen harmonieren. Das Restaurant wähle ich danach aus, auf welche Gerichte ich gerade Lust habe. Ich gehe einerseits gern auf Nummer sicher und kehre dort ein, wo ich die Küche und den Wein kenne. Andererseits liebe ich es, Neues zu entdecken und lasse mich dann auch gerne beraten. Ich teile dem Sommelier mit, welche Weine ich gerne trinke und frage dann, was er mir empfehlen würde. Ich lasse mich gern überraschen und teste gerne auch alternative Weine – hauptsache, sie sind gut. Wenn es keine qualifizierte Beratung gibt, kann man immer noch auf sein Wissen zurückgreifen und so den Wein auswählen. Meistens ordere ich dann Weine, bei denen ich mir sicher bin.

Als Laie hingegen sollte man sich unbedingt beraten lassen und wenn der Wein mal nicht passt, kann man sich vom Sommelier ohne Probleme einen neuen bringen lassen. Wenn keine Beratung zur Stelle ist, sollte man das bestellen, mit dem man sich am Wohlsten fühlt oder sich vorab informieren.

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L.L. / Ihre Weine lagern auch in Lech und Zürs in diversen Kellern von Restaurants. Welchen Ihrer Weine trinken Einheimische und Gäste hier gleichermaßen gern? Lässt sich ein Trend ausmachen?

G.P. / Ich bin mir sicher, dass manche Jahrgänge beliebter sind, weil sie geschmeidiger sind. Manche Weine brauchen aber einfach ein bisschen länger Zeit. Dank den tollen Weinkellern am Arlberg ist das auch kein Problem. Ich merke eigentlich nicht, dass eine Sorte besser ankommt als eine andere. Trends kann ich eher am Jahrgang festmachen. Vorlieben hängen auch sehr von den Gästen ab: Engländer haben andere Wünsche als Holländer. Die meisten Restaurants bieten sowieso eine gewisse Vielfalt an – so kommt jeder auf seine Kosten.

L.L. / Viele, die sich mit Wein nicht so gut auskennen, entscheiden sich oft anhand des Etiketts für eine Flasche. Stimmt es, dass man die Qualität eines Weines am liebevollen Design seiner Verpackung erahnen kann?

G.P. / Ich sage immer, der beste Wein ist der, der nicht nur bestellt, verkauft und bezahlt wird, sondern auch wiederbestellt wird. Unsere Etiketten waren schon schön, als ich den Betrieb übernommen habe. Das Design spielt in Fachkreisen eine viel wichtigere Rolle als beim Kunden. Ganz wichtig ist hier auf jeden Fall ein Wiedererkennungswert. Kleine, feine Veränderungen sollten deshalb kaum auffallen. 

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L.L. / Und zum Abschluss: Die kalte Jahreszeit naht. Welchen Wein empfehlen Sie für für den Winter – welcher Tropfen wärmt am besten von innen?

G.P. / Stellen wir uns vor, es ist Dezember und richtig kalt. Dann würde ich auf der Terrasse nach dem Skifahren einen 18 Grad warmen Rotwein trinken. Der ist also eine Spur wärmer, als ich ihn sonst genieße. Ich würde einen Rotwein wählen, der etwas kräftiger und säurebetont ist. Wenn es etwas wärmer ist, empfehle ich einen burgundischen, cremigen Weißwein oder einen Ungerbergen Cabernet. Letzterer eignet sich ebenfalls hervorragend – er ist kraftvoll, vollmundig und besitzt eine gewisse Wärme.

L.L. / Die Weihnachtszeit ist auch Christkindlmarktzeit. Was halten Sie von Glühwein?

G.P. / Wenn man das Getränk mag, warum nicht. Er gehört schließlich zur Tradition. Es gibt auch sehr gute, selbstgemachte Glühweine. Ich trinke keinen Glühwein, diese Vorstellung geht nicht in meinen Kopf. 

Wordrap

Von Billigwein im Tetrapak halte ich ... nichts.

In diesem Alter habe ich zum ersten Mal Wein probiert: Das erste Mal seriös mit 15.

Mein Lieblingswein: Es kommt auf den Moment an. Sie müssen dezent sein, Frische mit Cremigkeit verbinden und trotzdem eine gewisse Ausdrucksstärke besitzen. Ich bevorzuge Weine, die etwas steiniger sind und Ecken und Kanten haben.

Rotwein aus Weißweingläsern: Wenn der Rotwein gut ist, ist er gut. Man kann ihn mit dem Glas aber noch besser machen.

Das passt perfekt zu einer guten Flasche Pinot Blanc Seeberg: Paprikahendl.

Kork oder Silikon? Ich verwende Schraubverschlüsse für klassische Weine und Kork für Reserveweine.

Dieses Anbaugebiet ist vollkommen unterschätzt: Eger in Ungarn und die Weißweine aus der Weingegend Tokaj. Diese Weine haben sich wirklich sehr gut entwickelt.

Georg Prieler

Georg Prieler gehört einer alteingesessenen burgenländischen Bauernfamilie an, die auf 150 Jahre Tradition zurückblickt. Der Winzer eignete sich in den wichtigsten Weinregionen der Welt sein umfassendes Know-how an und führt heute leidenschaftlich das Weingut, das seine Eltern Irmgard und Engelbert 1972 mit viel Liebe und Einfühlungsvermögen gegründet haben. Der Umgang mit alten Traditionen und modernster Technik ist für die Familie von ganz besonderer Wichtigkeit. Heute beschränken sich die Sorten auf das Wesentliche: Welschriesling, Pinot Blanc und Chardonnay bei den weißen, Blaufränkisch, Merlot, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir und St. Laurent bei den roten Weinen.

Weingut Prieler Galerie